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Problematika transplantací - Bundesärtztekammer - Richtlinien für die Transplantation außerhalb des ET-Bereichs postmortal entnommener Organe in Deutschland

Richtlinien für die Transplantation außerhalb des ET-Bereichs postmortal entnommener Organe in Deutschland

Vorwort

Zwischen einigen deutschen und ausländischen (nicht zum Vermittlungsbereich von Eurotransplant gehörenden) Transplantationszentren bestehen Partnerschaftsverträge - so genannte Twinningverträge - die sich unter anderem auf die Ausbildung von Ärzten in der Transplantationsmedizin sowohl im Bereich der Organentnahme als auch der Organtransplantation beziehen und einen möglichen Organaustausch regeln. Die vorliegende Richtlinie stellt die Voraussetzungen für solche Partnerschaftsverträge zusammen und nennt die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, wenn ein im Ausland postmortal entnommenes Organ verwendet werden soll. Die Organvermittlung hat auch in diesen Fällen nach § 12 Abs. 1 Transplantationsgesetz über die Vermittlungsstelle Eurotransplant und unter Einhaltung der Richtlinien der Bundesärztekammer zur Organvermittlung zu erfolgen.

Einige deutsche Transplantationszentren waren und sind beim Aufbau von Transplantationseinrichtungen in osteuropäischen Ländern behilflich durch Ausbildung von Ärzten und medizinischem Personal sowie durch medizinische, technische und organisatorische Unterstützung. Die daraus teilweise entstandenen Vereinbarungen (Twinning-Arrangements) auch über Organe, die in dem jeweiligen Land nicht transplantiert werden können, müssen dem Transplantationsgesetz angepasst werden.
Nach § 9 dürfen in Deutschland nur von der Vermittlungsstelle vermittelte Organe transplantiert werden. Nach § 12 Abs. 1 muss die Vermittlungsstelle bei der Vermittlung von "Organe(n), die außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes entnommen werden . . . auch gewährleisten, dass die zum Schutz der Organempfänger erforderlichen Maßnahmen nach dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft durchgeführt werden. Es dürfen nur Organe vermittelt werden, die im Einklang mit den am Ort der Entnahme geltenden Rechtsvorschriften entnommen worden sind, soweit deren Anwendung nicht zu einem Ergebnis führt, das mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts, insbesondere mit den Grundrechten offensichtlich unvereinbar ist."

Das heißt:
Die Todesfeststellung muss den Richtlinien der Bundesärztekammer entsprechen. Das jeweilige deutsche Zentrum ist in jedem einzelnen Fall dafür mitverantwortlich, dass die Richtlinien zur Todesfeststellung und die Richtlinien zum Schutz der Organempfänger eingehalten worden sind. Es muss hierfür die Qualität und die Plausibilität der Daten des einzelnen Spenders und des einzelnen Organs überprüfen. Dies ist praktisch nur möglich, wenn ein in der Explantation bewährter Arzt die Organentnahme vornimmt oder überwacht.

Zur Vermittlung jedes einzelnen Organs in den ET-Bereich muss eine Erklärung der nationalen Transplantations-Organisation vorliegen, dass es im Spenderland nicht transplantiert werden kann. Dann muss das Organ mit den üblichen Begleitpapieren bei Eurotransplant angemeldet werden und unterliegt den gleichen Verteilungs-Richtlinien wie jedes in Deutschland von einem Transplantationszentrum in einer Region postmortal entnommene Organ.

Jede Vereinbarung zwischen einer ausländischen Transplantationseinrichtung und einem deutschen Transplantationszentrum muss der obersten nationalen Gesundheitsbehörde des betreffenden Landes, der Bundesärztekammer, der Vermittlungsstelle und der Koordinierungsstelle vorgelegt werden.

Mitglieder der "Ständigen Kommission Organtransplantation"

Prof. Dr. med. Heinz Angstwurm, München; Prof. Dr. med. Eggert Beleites, Jena; Prof. Dr. phil. Dieter Birnbacher, Düsseldorf; Ulrich Boltz, Essen; Eugen Brüschwiler, Krailling; Prof. Dr. med. Kurt Dreikorn, Bremen; Prof. Dr. med. Friedrich-Wilhelm Eigler, Essen; Prof. Dr. med. Ulrich Frei, Berlin; Dr. rer. pol. Werner Gerdelmann, Siegburg; Prof. Dr. med. Johann Hauss, Leipzig; Prof. Dr. med. Axel Haverich, Hannover; Prof. Dr. med. Günter Kirste, Freiburg; Dr. Guido Persijn, Leiden; Prof. Dr. jur. Hans-Ludwig Schreiber, Göttingen; Dr. Martin Walger, Düsseldorf; Gernot Werther, Mainz; RA Ulrike Wollersheim, Köln; Prof. Dr. med. Hans-B. Wuermeling, Erlangen

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Vytvořeno: 2008/01/23 ! 22:11
Poslední změna: 2008/01/23 ! 22:11
Téma: Problematika transplantací
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